kfd St. Judas Thaddäus Duisburg-Buchholz unterstützt die Hospizarbeit

Bei der Jahresmitgliederversammlung der kfd St. Judas Thaddäus in Duisburg Buchholz (Katholische Frauengemeinschaft Deutschland) informierten sich die anwesenden Mitglieder über die Arbeit des Malteser Hospizzentrums In Duisburg-Huckingen. Die Frauengemeinschaft hatte bereits vorab beschlossen die Hospizarbeit mit 500 EURO zu unterstützen. Der interessante Vortrag den Herr Walter Tewes als Leiter des „Kinder- und Jugendhospizdienstes" sowie des "Ambulanten Palliativ- und Hospizdienstes", auf Einladung des kfd-Vorstands gehalten hatte, bewegte die anwesenden Frauen so sehr, dass bei einer spontanen Sammlung nochmals 500 EURO zusammen kamen. Somit konnte Herrn Tewes ein Betrag von insgesamt 1.000 EURO übergeben werden.

Herr Tewes, Leiter des ambulanten Palliativ- und Hospizdienstes sowie des Kinder- und Jugendhospizdienstes St. Raphael Duisburg-Huckingen berichtet über seine Arbeit

Herr Tewes berichtete sehr interessant über seine Arbeit. Sowohl der stationäre als auch der wichtige ambulante Dienst wurde erläutert. Im stationären Bereich ist Platz für 12 Einzelzimmer sowie Gästezimmer. Er wies darauf hin, dass die Arbeit sich nicht auf künstliche Lebensverlängerung durch Apparatemedizin oder sogar aktive Sterbehilfe erstreckt, sondern die Beratung und Begleitung von Sterbenden und vor allem auch deren Angehörigen umfasst. Als Ansprechpartner (rund um die Uhr erreichbar) werden die betroffenen Menschen beraten und begleitet. Es stehen haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter zur Verfügung. Sozialarbeiter, Krankenschwestern und Seelsorgerin (Schwester Bernadette) sind da für ambulante und stationäre Bedürfnisse. Die Palliativ-Medizin ist auch ein ganz wichtiger Aspekt. So können körperliche aber auch seelische Schmerzen oder auch Fragen der spirituellen Dinge mit den Patienten allein oder in Verbindung mit der Familie in den Fokus genommen werden. Ganz wichtig ist auch die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und deren ganzen Familie. Jede Ansprache kann auch zuhause oder vor Ort im Hospiz erfolgen oder aber auch nur per Telefonat - je nach Wunsch. Ganz wichtig ist auch die Begleitung der Angehörigen nach dem Todesfall. Hierzu finden Trauergespräche und ein Trauercafé statt. Auch Kindertrauergruppen (für 1 Jahr) gibt es. Diese Trauerangebote sind kostenlos und finanzieren sich ausschließlich über Spenden.
Der Vortrag bewegte die Anwesenden so sehr, dass incl. einer bereits durch den Vorstand beschlossenen Spende durch die „Körbchensammlung" 1.000,00 EURO an Herrn Tewes übergeben werden konnten. Er hat sich über diese Summe sehr gefreut und auch das kleine Dankeschön mit einer Flasche Wein (zufällig aus seinem Heimatort Mayschoss) hat ihn überrascht.

Der kfd-Vorstand mit Herrn Tewes vom Malteser Hospitzzentrum St. Raphael in Duisburg-Huckingen